Jetzt geht es los! Während des Einführungsgottesdienstes von Pfarrer Christof Hentschel haben die Anwesenden in der Biedenköpfer Pfarrkirche St. Josef mit den Worten „Let’s go!“ (Lasst uns gehen) in die Hände geklatscht. Seit der Einführung sind gut vier Monate vergangen, in denen die Verantwortlichen im Pastoralen Raum von Bromskirchen bis Hartenrod fleißig geplant haben, wie das katholische kirchliche Leben im Hinterland und im oberen Edertal zukünftig gut gelingen kann. Nachdem der Pastoralausschuss sowie alle fünf Pfarrgemeinderäte von Battenberg, Biedenkopf, Breidenbach, Gladenbach und Hartenrod ihr einstimmiges Votum für den Beginn des „Pfarreiwerdungsprozesses“ abgegeben haben, erfolgte jetzt der offizielle Startschuss.

 

Mit dem sogenannten „Auftragsgespräch“ hat der offizielle Prozess begonnen, an dessen Ende zum 01. Januar 2018 die Errichtung einer großen Pfarrei neuen Typs mit vielen Orten kirchlichen Lebens steht. Es handelt sich um die mit Abstand flächenmäßig größte Pfarrei im Bistum Limburg.

Daniel Rick von der bischöflichen Verwaltung in Limburg erläuterte den Verantwortlichen die Schritte auf dem Weg bis zu diesem historischen Schritt. Alle sind eingeladen, sich in verschiedenen Arbeitsgruppen einzubringen und die Zukunft mitzugestalten. Neue Projekte entstehen, Vorhandenes kann wieder neu mit Leben gefüllt werden und wo es nötig ist, kann auch von dem Abschied genommen werden, was nicht zukunftsfähig ist. Pfarrer Hentschel, der priesterlicher Leiter des gesamten Pastoralen Raumes ist, betont zusammen mit dem Pastoralteam: „Trotz der großen Fläche von 562 Quadratkilometern werden wir gemeinsam dafür sorgen, dass die katholischen Kirchorte in der neuen Pfarrei überall lebendig bleiben!“

Bereits jetzt lohnt es sich, Sonntag, den 10. Juli 2016, in den Kalender einzutragen. An diesem Tag beginnt um 11.00 Uhr die Auftaktveranstaltung für alle Interessierten mit einer Heiligen Messe in St. Josef, Biedenkopf. Im Verlauf des Nachmittags stellen die Prozessbegleiter aus Limburg und dem Bezirk die weiteren Schritte vor, welche nun gemeinsam folgen. Auch auf dieser Internetpräsenz und in den örtlichen Zeitungen erhalten Sie weitere Informationen über den aktuellen Stand.