12 Firmlinge der katholischen Kirchengemeinde St. Marien Battenberg besuchten am vergangenen Wochenende im Rahmen ihrer Firmvorbereitung das stationäre Hospiz Frankenberg.

In Vertretung der Pfarrbeauftragten Claudia Heuser, die leider kurzfristig verhindert war, begleitete Bärbel Schwertmann die Firmlinge. Im Hospiz wurden sie von der Hospiz- und Pflegedienstleitung Eddy Röse herzlich empfangen.

Wer einmal in Taizé war, freut sich in der Regel immer wieder über Taizégebete in den Kirchen „zu Hause“. In Biedenkopf gibt es schon lange immer wieder die Möglichkeit, Taizégebete zu besuchen. Diese sollen nun neu belebt werden. Ganz im Sinne der ökumenischen Gemeinschaft geschieht dies in ökumenischer Zusammenarbeit der verschiedenen Konfessionen. Die Gebete beginnen freitags um 18.00 Uhr und wechseln in der Regel zwischen der evangelischen Hospital- und der katholische St. Elisabeth-Kirche (Hospitalstr. 41).

Im gesamten Pastoralen Raum Biedenkopf waren wieder die Sternsinger unterwegs. Kinder und Jugendliche haben – begleitet durch Erwachsene – den Segen in die Häuser gebracht und dabei Spenden für Kinder in Not gesammelt. Das Schwerpunktland war Kenia.

Dabei sind in Battenberg 3520,00 Euro, in Biedenkopf 4.605,00 Euro, in Gladenbach 2.448,00 Euro und in Hartenrod 1.934,45 Euro zusammengekommen. Die Sammlung am Ende des Gottesdienstes in Breidenbach hat 800,72 Euro ergeben. Herzlichen Dank allen Spendern, Sammlern und Betreuern!

TitelWeihnachten16Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr 2017!

Die folgenden Gedanken von Karin Bosen zum Titelbild des gemeinsamen Pfarrbriefs laden uns ein, in der Hektik der Festtage vor dem Motiv zu verweilen oder uns aufzumachen zu einer Krippenwanderung in unserem Pastoralen Raum:

Rast an der Krippe

Die Spuren unseres gemeinsamen Weges führen zwischen Steinen durch Schnee zur Krippe. Dort verweilen sie zur Anbetung
um danach weiter in die Zukunft zu führen.

Andreas KratzDas folgende Wort zum Sonntag von Pastoralreferent Andreas Kratz ist im Hinterländer Anzeiger vom 18. Dezember 2016 erschienen:

Wie wäre es, wenn heute schon Heiligabend wäre? Wahrscheinlich ist bis dahin noch viel zu tun, sodass Sie entweder in Sekundenbruchteilen spüren, was Sie noch alles erledigen müssen – und dass die Zeit dann viel zu knapp wäre. Oder Sie wünschen sich, dass damit dann schon alles erledigt ist und das festliche Essen auf dem Tisch steht oder die Christmette beginnt…

Ich weiß nicht, was Sie momentan bewegt – doch meist ist der Advent eine bewegte Zeit, in der viel zu tun ist. Oft fliegt der Advent an uns vorbei und wir können uns gar nicht innerlich auf Weihnachten vorbereiten. Das ist verständlich, weil es so viel zu organisieren gibt. Und doch hoffe ich, dass wir alle Zeiten der Besinnung finden und die Geschäftigkeit des Alltags immer wieder unterbrechen – um auch innerlich auf Weihnachten zuzugehen.

In diesen Momenten können wir uns fragen, was von all unseren Bemühungen zum Wesentlichen führt. Vielleicht freut sich jemand, mit dessen Geschenk wir uns besondere Mühe geben, mehr über etwas Zeit, die wir gemeinsam verbringen (und dem wir vielleicht einen Ausflug schenken könnten) als über aufwendig gestaltetePräsente. Das soll nicht den Sinn von Geschenken in Abrede stellen, sondern kann diese umso wertvoller machen. Das Jesuskind in der Krippe kann uns da ein Beispiel sein: Was so ärmlich und unscheinbar daherkommt, ist das größte Geschenk überhaupt. In unserer heutigen Welt kann das Gefühl dafür verloren gehen – und damit der Sinn von Advent und Weihnachten.

Gönnen Sie sich immer mal wieder kleine Pausen, in denen Sie sich so auf das Wesentliche besinnen und vielleicht sogar merken, was von ihrem Vorweihnachtsprogramm Sie getrost streichen können.

Noch eine Vorwarnung für das nächste Jahr: 2017 fallen der vierte Advent und der Heilige Abend tatsächlich zusammen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Gestaltung der verbleibenden „geschenkten“ Woche und dann frohe und gesegnete Weihnachten!

Im Rahmen des Pfarreiwerdungsprozesses gibt es einen gemeinsamen Pfarrbrief aller fünf Kirchengemeinden im Pastoralen Raum Biedenkopf für Dezember 2016 und Januar 2017. Diesen können Sie einschließlich einiger Ergänzungen, die nicht in der gedruckten Form erschienen sind als PDF-Datei herunterladen.

Viel Freude bei der Lektüre - wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen für die Gestaltung weiterer gemeinsamer Pfarrbriefe. Herzlichen Dank dafür!

 

Die eingängigen Gesänge der ökumenischen Gemeinschaft aus Taizé begeistern in Verbindung mit vielen Kerzen Jahr für Jahr zehntausende Menschen aller Konfessionen in dem kleinen Ort im französischen Burgund. Am Samstag, 26. November 2016, gibt es die Gelegenheit, sich in der ehemaligen katholischen Pfarrkirche St. Elisabeth, Hospitalstr. 41, Biedenkopf, von dieser Atmosphäre anstecken zu lassen. Um 19.00 Uhr beginnt dort ein Taizégebet, zu dem Menschen aller Altersgruppen und Konfessionen herzlich eingeladen sind.