Manche sagen: „Am 31. 10. 1517 begann die Reformation, das ist ein Grund zu feiern.“ Doch mit der Reformation hat die Kirche in unserem Teil von Europa ihre äußere Einheit verloren. Bis heute.

 

Dies war eine schmerzhafte Trennung, der in den folgenden Jahrhunderten weitere Abspaltungen folgten. Die Folgen sind bis heute spürbar, dass auch in unseren Dörfern Christinnen und Christen sich an verschiedenen Orten versammeln und in unterschiedlichen Formen Gottes Nähe feiern.

Die katholischen, freievangelischen und evangelischen Gemeinden in Dautphe, Hommertshausen, Mornshausen und Silberg nehmen den 500. Jahrestag der Reformation zum Anlass, in einem gemeinsamen Gottesdienst zu feiern, was sie miteinander verbindet.

Nach dem Gottesdienst sind alle Besucher nebenan auf die Wiese eingeladen. Dort stellen sich alle in Form einer übergroßen Christusfigur auf, die dann von einer Drohne fotografiert wird.

Reformationstag 31. Oktober 2017, 10.10 Uhr

Martinskirche Dautphe

Foto: Reiner Braun, Andreas Kratz, Rut Hilgenberg und Rüdiger Jung gestalten den Gottesdienst mit. Es fehlt: Hennig Kimmel.